Aromatherapie

"Mit der Aromatherapie und ihren vielfältigen Anwendungen
haben unsere ärzte die verschollenen Wurzeln ihrer eigenen
Wissenschaft wiedergefunden. In diesem Sinne ist die
Aromatherapie keine alternative Heilmethode sondern
integrierter Bestandteil der klassischen westlichen Medizin."

Prof. Dr. Dr. Dietrich Wabner in: "Aromatherapie für Pflege- und Heilberufe" von Eliane Zimmermann

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Aromatherapie ist mittlerweile in aller Munde bzw. Nase, aber was genau ist Aromatherapie?

Man versteht darunter eine Therapieform, bei der sowohl ätherische Öle als auch fette Öle (Basisöle) eingesetzt werden. Diese fördern die Gesunderhaltung des Körpers ebenso wie die Ausgeglichenheit der Psyche. Ein schöner Duft ist wie eine liebevolle Umarmung, da Körper, Geist und Seele für den ganzheitlichen Heilungsgedanken in der Aromatherapie unzertrennlich miteinander verbunden sind. Aromatherapie ist genaugenommen Erfahrungsmedizin, auch genannt Heilkunde aus der Erfahrung, bei der Öle zur Genesung beitragen. Bei der Aromapflege werden ätherische Öle verwendet, um das Wohlbefinden zu steigern.

Aromatherapie ist eine natürliche Behandlungsform, bei der reine ätherische öle nach traditionellen Rezepten der Naturheilkunde bei vielen Gelegenheiten hilfreich auf unterschiedliche Weise angewendet werden (z. B. Einreibungen, Massagen, Inhalationen, Bäder, Waschungen, Kompressen, Raumbeduftung, Riechen am Fläschchen etc.). ätherische Öle sind hochkonzentrierte Extrakte aus Pflanzen und Bäumen. Diese werden aus verschiedenen Pflanzen und Pflanzenteilen durch Wasser- oder Wasserdampfdestillation, Pressung aus Schalen oder Extraktion gewonnen. 70 bis 500 Einzelwirkstoffe im ätherischen Öl einer Pflanze sind keine Seltenheit und erklären die teilweise sensationellen Erfolge der Aromatherapie.

Voraussetzung sind qualitativ hochwertige Öle, die auch der Laie an verschiedenen Merkmalen auf dem Etikett erkennen kann. Dazu gehören der deutsche sowie der botanische Name der Pflanze, der Pflanzenteil aus dem das Öl gewonnen wurde, das Anbau- bzw. Herkunftsland, die Chargennummer und die Anbauart. Es sollten nur Öle aus selektiertem Anbau, biologischen Anbau oder Wildsammlungen sein. Einige ätherische Öle sind sogar als Naturarzneimittel registriert: z.B. Eukalyptus, Pfefferminze, Kiefernnadel. Pflanzen sind letztendlich auch der Ursprung unserer konventionellen Arzneimittel, wobei hier in der Regel nur ein kleiner Teil der wirkenden Substanzen verwendet wird. Die Wissenschaft hat in der Zwischenzeit einzelne Inhaltstoffe der Pflanzen erforscht und kennt deren Wirkungsweise. Aber größtenteils bleibt das Zusammenspiel aller Inhaltsstoffe (die bei jeder Pflanze unterschiedlich sind, sowohl von der Zusammensetzung als auch von der Konzentration) nach wie vor ein Geheimnis der Natur. Schon vor Tausenden von Jahren waren die duftenden Heilpflanzen die Begleiter der Menschen, die mit ihrem Geruchsinn von wohltuenden Pflanzen angezogen wurden. Aus der Erfahrung müssen die Menschen schon früh giftige und heilende Pflanzen gekannt haben. Wann die Pflanzen jedoch erstmals im medizinischen Sinne angewandt worden sind, kann niemand sagen. Ihre Heilkraft muss im Verlauf der Jahrtausende nach und nach entdeckt worden sein. über viele Jahrhunderte hatten auch die ätherischen Öle in der Heilkunde ihren festen Platz. Sie wurden dann jedoch von der Chemie verdrängt und fanden nur noch in der Parfümerie Verwendung.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die ätherischen Öle dann aber auch für die Medizin wiederentdeckt und erfreuen sich seither immer größerer Beliebtheit. Eine Rückbesinnung auf die natürlichen Heilkräfte der Natur findet immer mehr Anhänger. Vor allem kleine Beschwerden wie Hautabschürfungen, Pickel, Kopfschmerzen, kleine Wunden, Husten etc. kann mit Hilfe der Aromatherapie gut behandelt und die Arztpraxen, sowie das Krankenkassenbudget entlastet werden. Bei schwereren Erkrankungen kann die Aromatherapie die "Schulmedizin" in Absprache mit dem behandelnden Arzt wirksam unterstützen. In Frankreich und England wird seit Jahren mit großem Erfolg die Aromatherapie in Zusammenarbeit mit vielen ärzten angewandt.



Wichtig: Weder die Aromatherapie noch die Aromapflege können die ärztliche Behandlung komplett ersetzen, der Arzt kann diese jedoch als Unterstützung empfehlen. Dabei kommt die Wirkung auf das seelische Wohlbefinden der ätherischen Öle zum Tragen, denn schon ein wenig Stimmungsaufhellung trägt dazu bei, dass das körpereigene Immunsystem deutlich besser arbeiten kann.

Auf Wunsch fertigen wir Ihnen Ihre individuelle Rezeptur zur Unterstützung der ärztlichen Therapie



Sprechen Sie uns an, wenn Sie ein ganz persönliches gesundheitliches Problem haben. Beschreiben Sie uns genau Ihr Problem, welche Darreichungsform Sie gerne hätten und welche Düfte Sie bevorzugen oder ablehnen. Für die Herstellung benötigen wir etwa 2 Tage. Ätherische Öle ergänzen aber nicht nur medizinische Maßnahmen, sie verbessern, als positiven Nebeneffekt, auch unser Wohlbefinden.